Berlin – Zum Gedenken der Opfer von Terror und Gewalt während der SED-Diktatur legten die DVU-Landesverbände Berlin und Brandenburg gestern Kränze am Mahnmal des am 17. August 1962 verbluteten Maurergesellen Peter Fechter nieder.
Der damals 18jährige Peter Fechter war eines von mindestens 239 Opfern an der Berliner Mauer, die ihren Versuch, in die Freiheit nach Berlin (West) zu flüchten, mit dem Leben bezahlten.
Bei seinem Fluchtversuch über die Grenzanlage am Checkpoint Charlie wurde er von DDR-Grenzsoldaten schwer verwundet. Sein Todeskampf unter den Augen von Hunderten von Zeugen dauerte über eine Stunde, jegliche Hilfe wurde ihm vom SED-Regime verwehrt.
Unser Mitgefühl gehört allen Opfern der SED-Diktatur!
Wir werden nicht hinnehmen, dass die SED von damals unter ihrem neuen Namen PDS die Opfer verhöhnt.
